Zermatt: Hochtour Breithorn
und Bergwandern

vom 29. bis 31. Juli 2006


letzte Überarbeitung: 24.08.2006 / 20:55 Uhr

Die Bilder dazu sind in der Galerie zu finden

25 Teilnehmer verbrachten 3 erlebnisreiche Tage im sonnigen Zermatt. Die lange Bahnfahrt, ohne «SBB-Getränke-Wägeli»,
Zürich – Bern – Brig – Zermatt wurde, teils murrend, aber lebend überstanden und als nach dem Lötschbergtunnel einmal mehr der Walliserhimmel freundlich grüsste, heiterten sich die Gemüter auf.
 In Zermatt angekommen hiess es schon zum ersten Mal Abschied nehmen, denn hier trennten sich – für einen Tag – die Wege
der 16 Bergwanderer und der 9 Alpinisten.

Die Alpinisten fuhren mit der Bahn hoch zum Trockenen Steg und nahmen den Anstieg über den Theodulgletscher zur Theodulhütte in Angriff. Am nächsten Tag galt es Ernst. Mit Steigeisen, Pickel und ins Gstältli eingewickelt machte man sich auf den Weg zum 4160 m hoch gelegenen Breithorn. Um 12 Uhr konnte sich die Gruppe auf dem Gipfel gratulieren. Die Aussicht war faszinierend. Der Abstieg erfolgte dann bis Klein Matterhorn und weiter Abfahrt via Trockener Steg – Zermatt.

Die Wanderer bezogen vorerst das Hotel Primavera und traf sich dann um 13.30 Uhr, zu einer kleinen Aufwärm- und Akklimatisations-
wanderung, die steil bergan in das 360 Höhenmeter höher gelegene Aussichtsrestaurant Edelweiss führte. Abends freier Ausgang.
Am Sonntag, 08.30 Uhr, bei schönstem Wetter marschierte man los durchs Dorf Zermatt (1620m) dann stetig ansteigend in gut dreieinhalb Stunden über Herbrigg - Hubel - Zmutt – Biel - Stafelalp – zum Schwarzsee (2580m). Nach einem verdienten Kafihalt machte sich
die Gruppe auf den 2-stündigen Abstieg (– 960m) nach Zermatt.

Nun waren wieder alle 25 Teilnehmer beisammen. Vor dem Nachtessen (ein Walliser Raclette-Abend war angesagt) wurden die Gruppe von der Hotel-Direktion mit einem Gratis-Apéro freudig überrascht und natürlich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dankend angenommen.

 Danke schön!

Am Montag war für alle freies Bewegen (in und um Zermatt) bis 11 Uhr. Anschliessend machte man sich auf den Fussmarsch nach Täsch,
das nach gut eineinhalb Stunden erreicht wurde. Um 14.47 Uhr stieg
die Gruppe in die Matterhorn-Gotthardbahn bis nach Brig und in
Brig in einen direkten Zug bis Winterthur – wieder ohne «SBB-Getränke-Wägeli» – bloss diesmal hatte die Gruppe vorgesorgt.

 

André Ritler

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